
21. Oktober: Weltenergiespartag
Balkonkraftwerke stehen in Europa vor Hürden
Nach einem Jahr am Markt leitet Robinsun von Spanien aus die europäische Initiative zur Vereinheitlichung der Vorschriften und zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Marktes mit klaren Regeln, die die Produktsicherheit gewährleisten und eine Vermarktung in großem Maßstab ermöglichen.
Robinsun-Gründer Boris Hageney: „Wir bieten ein Produkt an, dem ständig Hindernisse in den Weg gelegt werden. Wenn dieser Sektor einfacher geregelt wäre, könnten wir Kohle-, Öl- und Kernkraftwerke vom Netz nehmen.“
Madrid, 15. Oktober 2024 - Robinsun vertreibt Balkonkraftwerke für den Eigenverbrauch zu Hause. Das heißt: Du kaufst ein Solarmodul, schließt es zu Hause an und schon erzeugt es Solarstrom, den du direkt nutzt. So sparst du Geld bei deiner Stromrechnung und vermeidest CO2-Emissionen. In Ländern mit vielen Sonnenstunden wie Spanien oder Portugal sollte ein solches Produkt ein Erfolg sein. Doch besonders erfolgreich ist es in Ländern wie Deutschland und Frankreich. Ein Jahr nach der Gründung des Unternehmens fällt die Bilanz positiv aus, doch aufgrund rechtlicher Hürden hat sich das Produkt noch nicht durchgesetzt.
Robinsun-Gründer Boris Hageney, der sich in Ländern wie Frankreich und Deutschland bestens in der Branche auskennt, setzt sich seit einem Jahr dafür ein, dass Regierungen tatsächlich in saubere Energie investieren, darüber informieren und ein gemeinsames Ziel erreichen: die Dekarbonisierung und die Senkung der Stromrechnungen europäischer Haushalte.
Das Unternehmen rechnet wie folgt: Eine spanische Familie ohne Balkonkraftwerk verliert etwa 30 € pro Monat, das entspricht 50 % ihrer Stromrechnung. Auf ein Jahr gerechnet sind das rund 360 € und eine CO2-Einsparung von 0,41 Tonnen pro Familie, die nicht erreicht wird. Würden Balkonkraftwerke wie jedes andere Haushaltsgerät installiert, ließen sich Kosten senken und CO2-Emissionen reduzieren. Bei rund 19 Millionen Haushalten in Spanien ergäbe das eine jährliche Verringerung um fast 8 Millionen Tonnen CO2. Robinsun-CEO Boris Hageney sagt dazu: „Jedes installierte Balkonkraftwerk ist ein weiterer Schritt, um die verbleibenden Kraftwerke für fossile und nukleare Brennstoffe abzuschalten. Kleine Solarmodule in jedem Haushalt zu installieren, wo Energie sowohl erzeugt als auch verbraucht wird, verringert den Bedarf an großen Solarparks in der Natur.“
Bürokratische Hürden
In Europa benötigen wir Folgendes, um die Nutzung einfach zu installierender Solarmodule zu fördern:
- Einfache, zügige und gebührenfreie Zertifizierung auf regionaler Ebene. Wenn Kunden für überschüssige Energie eine Vergütung erhalten möchten, wie es in Spanien und Deutschland bereits möglich ist, sollten die erforderlichen Unterlagen einfach, leicht zu beschaffen und für Verbraucher kostenlos sein. In Spanien ist heute eine CIE erforderlich, die in der Regel bis zu 500 € kostet. Außerdem erheben einige autonome Regionen (Extremadura) Gebühren von bis zu 78 € oder verlangen, dass weitere Vermittler eingeschaltet werden (Madrid und Aragonien). All das verteuert die Zertifizierung einer Anlage, die zwischen 300 und 800 € kostet. Diese Zusatzkosten stehen in keinem Verhältnis zum Produktpreis. Außerdem wird überschüssige Energie in Ländern wie Portugal weiterhin nicht vergütet.
- Recht auf ein Balkonkraftwerk: Eine weitere Hürde für Familien, die in Mehrfamilienhäusern oder zur Miete wohnen, ist, dass sie ihre Nachbarn oder Vermieter um Erlaubnis bitten müssen, um ein Balkonkraftwerk zu installieren. Familien sollten ein Balkonkraftwerk ohne die Erlaubnis anderer installieren dürfen. Wenn jemand der Installation widerspricht, muss er den Einwand schriftlich mit einem triftigen technischen Argument begründen.
- 0 % Mehrwertsteuer: Robinsun hat festgestellt, dass es in Deutschland seit der Senkung der Mehrwertsteuer auf 0 % einen sprunghaften Anstieg der Installationen von Balkonkraftwerken gibt. Die Niederlande und Österreich sind diesem Beispiel gefolgt. In Portugal hat der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 6 % den Absatz in diesem Markt deutlich angekurbelt. Robinsun fordert eine Mehrwertsteuer von 0 % in allen Ländern, auch in Spanien, um Familien auf direktem und einfachem Weg dazu zu bewegen, jetzt Balkonkraftwerke zu installieren.
Darüber hinaus begegnet das Team von Robinsun folgenden Herausforderungen:
- Fehlinformationen über Zertifizierungen und Schwierigkeiten, die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen zu verstehen.
- Europäer, die mit schwankenden Strompreisen und steigender Mehrwertsteuer konfrontiert sind, wissen oft zu wenig über mögliche Lösungen und suchen nicht danach.
- Es gibt keine etablierte Kultur der CO2-Reduzierung.
Über Robinsun
Robinsun wurde 2023 von Boris Hageney in Madrid gegründet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, allen Haushalten die Möglichkeit zu geben, den Klimawandel zu bekämpfen, indem sie ihren eigenen Solarstrom für den Eigenverbrauch erzeugen. Die Balkonkraftwerke von Robinsun verwenden bewährte technische Komponenten und sind äußerst erschwinglich und einfach zu installieren. Mit Robinsun können alle Haushalte, auch ohne eigenes Dach, an der Energiewende teilhaben und ihre Stromkosten senken.





















































