
Solarmodule oder Plug-and-Play-Solarkits – was solltest du zu Hause installieren, um deine Stromrechnung zu senken?
Nach einer Reihe aktueller Beiträge, in denen wir Fragen von Kundinnen und Kunden beantwortet haben, möchten wir heute darüber sprechen, ob du Solarmodule oder ein Plug-&-Play-Solarkit installieren solltest. Angesichts deiner steigenden Stromkosten ist es eine sehr kluge Investition, mit Solarenergie deinen eigenen Strom zu erzeugen. Warum also nicht einfach ein paar Module installieren und loslegen?
Warum du ein Solarmodul nicht einfach an eine Steckdose zu Hause anschließen kannst
Solarmodule sind eine tolle Möglichkeit, Stromkosten zu sparen. Für den Einsatz im Haushalt sind die Module allein jedoch nutzlos, denn du kannst ihre MC4-Stecker nicht an das Stromnetz deines Haushalts anschließen. Zum einen sind MC4-Stecker ein proprietärer Steckertyp, der nur in der Solarstromtechnik verwendet wird. Außerdem erzeugen Solarmodule Gleichstrom, während dein Haushalt mit Wechselstrom betrieben wird. Und um die Stromproduktion deiner Module zu überwachen, brauchst du ein Messgerät.
Der Mikro-Wechselrichter macht’s möglich
Hier kommt der Mikro-Wechselrichter ins Spiel, ein kleiner Solarwechselrichter, der die Installation einzelner Solarmodule ermöglicht hat. Traditionell sind alle Module einer Solaranlage mit einem Wechselrichter verbunden. Da die gesamte Anlage nur so viel Strom erzeugt wie ihre schwächste Komponente, kann ein einzelnes Modul oder sogar eine einzelne Solarzelle zum Problem für die Anlage werden, wenn ihre Leistung beeinträchtigt ist. Um dieses Problem zu lösen, wurden kleinere Wechselrichter entwickelt, sogenannte Mikro-Wechselrichter. Ein Mikro-Wechselrichter kann 1 bis 4 Module anschließen und senkt so das Risiko von Leistungseinbußen bei größeren Anlagen. Nebenbei ermöglichen Mikro-Wechselrichter auch die Installation einzelner Module zu Hause und sind ein Schlüsselelement für den Aufstieg von Plug-&-Play-Solarkits.
Moderne Mikrowechselrichter wie die von Tsun, die wir bei Robinsun verwenden, verfügen über eine integrierte direkte WLAN-Verbindung. So kannst du den Mikrowechselrichter ohne zusätzliche Geräte direkt mit dem WLAN deines Zuhauses verbinden und die Leistung deiner Solarmodule direkt am Mikrowechselrichter überwachen.
So installierst du es selbst
Um dein Set zu Hause zu installieren, brauchst du neben Solarmodulen und einem Mikrowechselrichter ein spezielles Kabel, um den Mikrowechselrichter an das Stromnetz deines Haushalts anzuschließen. Für Mikrowechselrichter werden meist Betteri-Stecker verschiedener Typen verwendet. Daher ist es entscheidend, das richtige Kabel zu besorgen, denn Betteri-Stecker sind spezielle Elektrokomponenten und in deinem Baumarkt um die Ecke nicht ohne Weiteres erhältlich.
Dann stellt sich die nächste Frage: Wo möchtest du deine Solarmodule befestigen? Ein Solarmodul in der Größe, die wir in unseren Robinsun Performance 800-Kits verwenden, kann bis zu 25 kg wiegen und entwickelt bei Wind eine Segelwirkung. Um die Stromproduktion zu optimieren, musst du es schräg aufstellen, zum Beispiel mit unserer 20-Grad-Halterung. Die Auswahl des passenden Zubehörs zur sicheren Befestigung deines Solarmoduls ist daher ein weiterer wichtiger Aspekt deiner Plug-and-Play-Installation.





















































